Sport ist Osteoporosevorsorge

Sport ist Osteoporosevorsorge

12.12.2015

Dass Sport gesund ist, wissen wir schon lange. Dass er aber auch eine positive Wirkung auf unsere Knochenmasse hat und damit der Entwicklung einer Osteoporose vorbeugen kann ist weniger bekannt.

Die neuesten Studien beweisen, dass Bewegung und Sport die maximal erreichbare Knochenmasse (Peak Bone Mass – PBM) im Leben eines Menschen maßgebend beeinflussen. Die Peak Bone Mass wird beim Erwachsenen – nach Geschlecht unterschiedlich – im Schnitt zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr erreicht. Diese maximale Knochendichte nimmt physiologisch im weiteren Verlauf des Lebens jährlich um 1-2% ab. Somit ist verständlich, dass ein wichtiger Faktor in der Osteoporose Vorbeugung die Maximierung der PBM in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter darstellt. Denn wer will sich schon als Rentner mit Knochenbrüchen und Schmerz bedingter Einschränkung der Beweglichkeit herum schlagen, wenn man doch eigentlich den wohlverdienten Ruhestand genießen will.

Nun man weiß, dass das Zerren der Muskeln an den Knochen sowie die Stoßbelastungen während des Sports zu einem erhöhten Knochenzubau führen. Denn der Knochen, der gemeinhin als leblos verstanden wird, ist alles andere als das. Er ist ganz im Gegenteil ein hoch stoffwechselaktives Organ, welches auf jeden äußeren Einfluss reagiert.

Das ist die wirklich gute Nachricht. Man kann das Risiko von Knochenbrüchen selbst minnimieren, indem man das ganze Leben über körperlich aktiv bleibt.

Vor allem die High Impact Sportarten sollen bei der Entwicklung einer hohen Knochendichte eine besondere Bedeutung haben. Wenn man von einer höheren maximalen Knochendichte im Alter von 40 Jahren ausgeht, ist dann auch der natürliche jährliche Abbau leichter zu verkraften.

 

 

 

 

 

Wer allerdings im ganzen Leben körperlich und sportlich aktiv bleibt, der kann auch den natürlichen Abbauprozess einbremsen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass natürlich auch viele andere Faktoren die Gesundheit des Knochens beeinflussen. Vor allem die hormonelle Umstellung der Frau in der Menopause, die Aufnahme von Calcium und Vitamin D über unsere Nahrung, sowie medikamentöse Einflussfaktoren möchte ich hier in aller Kürze anführen.

Aber das ist eine andere Geschichte…

Also auf in die nächste Turnstunde – schon um der Osteoporose Vorbeugung willen.