„Vitamin D – Das Wunderhormon“

„Vitamin D – Das Wunderhormon“

20.10.2015

Viel Neues gibt es über eines der in Österreich derzeit meist beforschten Vitamine zu berichten. Vitamin D ist nicht nur wie viele aus eigener Erfahrung wissen für den Knochen bedeutend, weil es die Vitamin D Aufnahme fördert und in der Therapie der Osteoporose eine zentrale Rolle spielt, sondern es hat auch eine Reihe anderer Wirkungen, wie man aus neuesten Studien weiß.

Vitamin D ist beispielsweise in der Sturzprävention bei Senioren wichtig, da es die Kraft und Koordination der Muskeln verbessert. Es mindert die Sturzhäufigkeit in Studien zu über 40%. Zusätzlich dürfte es wichtige Einflüsse auf das Immunsystem haben und in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen – wie Herzinfarkt und Schlaganfall eine Rolle spielen, da es den Blutdruck senkt.

Untersucht werden derzeit auch Wirkungen in der Krebsvorsorge für Prostata- Lungen- und Brustkrebs sowie in der Verhinderung von Infektionen.

Besonderes Aufsehen hat eine Studie erregt die gezeigt hat, dass Patienten mit einem Vitamin D Spiegel im untersten Bereich eine doppelt so hohe Sterblichkeit im Vergleich zu Patienten mit normalem Vitamin D Spiegel hatten.

Umso drastischer ist da die Mitteilung, dass ca. 2/3 der Österreicher in den Wintermonaten einen zu geringen Vitamin D3 Spiegel aufweisen.

Warum haben wir aber einen zu geringen Vitamin D Spiegel?

Vitamin D3 wird zu ca. 80% über das Sonnenlicht gebildet. Dieses bekommt unser Körper aber vorallem in den Wintermonaten viel zu selten zu sehen, da die Lebensumstände und beruflichen Aktivitäten dies verhindern. Nur 20% werden über die Nahrung zugeführt (Milchprodukte, Eier, Fisch,…).

Achten sie daher auf ausreichend Bewegung in der frischen Luft und auf eine ausgewogene Ernährung. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D Tropfen ist in vielen Fällen sinnvoll und wird von Experten auch empfohlen. Muskelschmerzen und Müdigkeit können die ersten Warnsymptome sein.